Überblick

Die Mundarten in der südlichen Eifel zählen zu den moselfränkischen Dialekten. In der nördlichen Eifel gehören sie zur ripuarischen Dialektgruppe.
Porta Sophia möchte sämtliche Dialekte aller Eifelorte von Aachen bis Zweifelscheid als gemeinnütziges Projekt für die Nachwelt bewahren und bittet dabei im Ihre Unterstützung:
Das ist ganz einfach:
1. Jemand aus Ihrem Ort spricht in der Mundart des Ortes.
2. Porta Sophia - oder eine fachlich versierte Person Ihres Ortes (z.B. aus dem Musikverein) - zeichnet es mit einem Mikrofon auf.
3. Porta Sophia veröffentlicht es auf einer Webseite, zu der alle Menschen jederzeit kostenfrei Zugang haben.
Hören Sie es sich im YouTube-Kanal "Eifeler Mundarten" an:
1. Ort: [Ortsname].
(Weiterer Text: "[Ortsname[ liegt in der Verbandsgemeinde [Name] im Landkreis [Name] des Bundeslands [Name].")
2. Kardinal- und Ordinalzahlen von 1 bis 20.
(Weiterer Text: "Die erste, der zweite, die dritte, der vierte, usw.")
3. "Chresdaag Morgen" von Peter Zirbes.
4. Rezepte für Brot, Pfannkuchen oder Erbsensuppe - gerne auch mit Zubereitung.
Danach können von Ihrer Ortsgemeinschaft gewünschte Dinge ebenfalls eingesprochen werden, wie zum Beispiel:
- Flur- und Straßennamen - gerne auch alte, vielleicht mit Erklärung zur Entstehung,
- eine Liste bekannter Personen,
- nennenswerte Ereignisse,
- markante Gebäude und Dinge,
- die Namen in Kriegen Gefallener,
- ein Lied oder Gedicht,
- ein Vorschlag oder Vorschläge Ihrer Wahl.
Wenn alle Orte aufgezeichnet sind, werden die Aufnahmen dem Landesbibliothekszentrum in Koblenz zur Aufbewahrung übergeben.
Die Webseite mit allen Aufnahmen soll jederzeit für alle Menschen kostenfrei sein, damit die ganze Welt sich einen Eindruck verschaffen kann, welche Mundarten auf den Lippen der Eifelaner:innen liegen.
Sämtliche Landratsbüros der zwölf geografischen Eifelkreise begrüßen die Initiative und wünschen uns allen gutes Gelingen.
Eine ausführliche Projekt-Beschreibung finden Sie hier.
Den Vordruck für die Teilnahme finden Sie hier.